Respekt Coach

Im Präventionsprogramm des Respekt Coaches lernen Jugendliche, sich vor Radikalisierung zu schützen. Dabei ist wichtig, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen neue mögliche Lebensperspektiven aufzuzeigen. Dies gelingt beispielsweise durch eine sozialpädagogische Begleitung in der Schule und beim Wechsel von der Schule in das Berufsleben.

Lernen, die Meinungen anderer zu akzeptieren und respektieren, Stellung beziehen und argumentieren. All dies sind Teile des Präventionsprogramms des Respekt Coaches.
Sie fungieren als Anti-Mobbing-Profis und machen demokratische Werte für junge Menschen spürbar und stärken sie in ihrer Persönlichkeit.
Mit präventiven Angeboten fördert das Programm Respekt, Toleranz und den Abbau von Vorurteilen an Schulen. Schülerinnen und Schüler lernen den Wert einer vielfältigen Gesellschaft kennen und schätzen.

Ziel dabei ist es, den Blickwinkel zu erweitern und verschiedene Perspektiven kennenzulernen und unterschiedliche Weltanschauungen und Lebensweisen besser zu verstehen. Damit unterstützt das Programm langfristig ein gesundes Klassenklima und einen starken Zusammenhalt innerhalb einer Schule.

Ziele

  • Schülerinnen und Schüler sollen gefördert werden werden, sich aktiv in den Themenbereichen Demokratie, Respekt und Toleranz zu engagieren
  • Schülerinnen und Schüler setzen sich in Gruppenangeboten mit verschiedenen Weltanschauungen und Lebensweisen auseinander und erlernen interkulturelle und interreligiöse Kenntnisse
  • Das Programm fördert die Zusammenarbeit und Vernetzung der Jugendmigrationsdienste, der Träger der politischen Bildung und der Träger der Radikalisierungsprävention
  • Der Austausch von guter Praxis und Wissenstransfer im Bereich der Prävention

Zielgruppe

Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund vom 12. bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres.

Aufgaben eines Respekt Coaches

Das Bundesprogramm des Respekt Coaches wird durch pädagogische Fachkräfte der Jugendmigrationsdienste umgesetzt. Ihre wesentlichen Aufgaben sind:

  • Die Zusammenarbeit mit einer oder mehreren Kooperationsschulen auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung und eines Präventionskonzepts.
  • Die Organisation und Begleitung geeigneter Gruppenangebote inklusive Vor- und Nachbereitung für die Schülerinnen und Schüler in Kooperation mit den Trägern der politischen Bildung und der Extremismus Prävention
  • Konzipierung und Durchführung eigener Gruppenangebote
  • Netzwerkarbeit
  • Individuelle Beratung der Schülerinnen und Schüler

Ansprechpartner

Janusz Helpa
Sozialarbeiter/Sozialpädagoge (B.A.)

Kontakt

Mobil: 0170 8605670
E-Mail: helpa@awo-emden.de