Montag - 19. November 2018

 
  
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» Kindertagesstätten | Kiga Transvaal


Kindergarten Transvaal


Allgemeine Angaben / Kontakt

Anschrift     Althusiusstr. 89, 26723 Emden

Telefon       04921 6889804

Fax: 04921 6889803

Email         kiga-transvaal@awo-emden.de

Leiterin       Diana Großhennig

 

Seit März 1965 befindet sich der Kindergarten Transvaal in dem jetzigen Gebäude, zunächst mit zwei Gruppen. 1996 wurde der Anbau fertig gestellt und aus dem Zwei – Gruppen – Kindergarten ein   Vier – Gruppen – Kindergarten.

Auch Otto Waalkes besuchte als Kind diesen Kindergarten. Die bekannte niederdeutsche Dichterin Greta Schoon, aus deren Feder das Laternenlied „Mien lüttje Lateern“ stammt, leitete den Kindergarten von 1954 bis 1959.

Der Kindergarten Transvaal bietet auf zwei Etagen eine Vielfalt an Räumen an, in denen die Kinder sich aktiv und kreativ ausleben - aber auch für Ruhepausen zurückziehen - können.

Alle vier Gruppenräume befinden sich im Erdgeschoss. Zur Ausstattung der Gruppenräume gehören verschiedene Funktionsbereiche, wie z.B. ein Frühstücks-, ein Kreativ-, ein Konstruktions- und Baubereich sowie eine Spielecke.

Wir gestalten unsere Räume situationsorientiert um und berücksichtigen dabei die Bedürfnisse und Ideen unserer Kinder. Wir arbeiten nach dem pädagogischen Prinzip der geschlossenen Gruppenarbeit. Das erleichtert den Kindern das Eingewöhnen, die Orientierung, gibt ihnen Sicherheit und fördert die Bindung an feste Bezugspersonen im Kindergarten sowie die Bildung eines Wir-Gefühls oder Gruppenzugehörigkeitsgefühls.

 

Zu jedem Gruppenraum gehören eine Kindergarderobe sowie ein Waschraum mit kindgerechten Toiletten.

Weiterhin befinden sich im Erdgeschoss ein Windfang, ein Höhlenbereich und im hinteren Bereich eine Funktionsecke, deren Gestaltung wechselt, und eine Kinderküche. Der Windfang und der Höhlenbereich unter der Treppe dienen ebenfalls als Spielbereiche und Rückzugsmöglichkeit.

Zusätzlich zu den oben genannten Räumen sind im Erdgeschoss noch das Büro, eine Mitarbeiterküche und zwei Material- und Putzmittelräume vorhanden.

 

Im Obergeschoss haben die Kinder die Möglichkeit, in einer Turnhalle Bewegungsangebote wahrzunehmen und im Mitarbeiterzimmer den Computer zu benutzen. Im Mitarbeiterzimmer finden die Team- und Elternbeiratssitzungen, das Elterncafé, das Vorschulprogramm sowie gruppenübergreifende Angebote an unseren Projekttagen statt.

 

Dem großzügigen Außengelände von ca. 1200 m2 Größe mit altem Baumbestand kommt als Erfahrungs- und Erlebnisraum eine hohe Bedeutung zu. Es steht zum täglichen Freispiel aber auch für gezielte Angebote zur Verfügung. Hier erleben die Kinder die Natur mit allen Sinnen und haben durch die Benutzung verschiedener Spielgeräte und Materialien, wie Seile, Bälle, Fahrzeuge, Stelzen vielfältige Bewegungsanreize. Die Buddelfläche lädt zum Buddeln und Matschen ein. Die Planschbecken im Sommer, Wippe und Schaukel ermöglichen differenzierte Erfahrungen mit dem eigenen Körper.                                                                   

 

 

     

 



Öffnungszeiten

Frühdienst:       07.30   bis     08.00 Uhr    (gruppenübergreifend)

Regelzeit:         08.00    bis    12.00 Uhr    (Vormittagsgruppen)

08.00    bis    14.00 Uhr    (verlängerte Gruppe mit Mittagessen)

07.30    bis    16.00 Uhr    (Ganztagsgruppe)


Die Zeitstruktur:

Von 07.30 bis 08.00 Uhr findet der Frühdienst statt.

Die Bringzeit in den Vormittagsgruppen ist von 08.00 bis spätestens 09.00 Uhr, in der verlängerten Vormittagsgruppe bis 09.30 Uhr, begrenzt.

Die Abholzeiten sind von 11.55 bis 12.00 Uhr bzw. von 13.00 bis 14.00 Uhr und von 15.00 bis 16.00 Uhr festgelegt.


Die Gruppenstruktur:

Der Kindergarten verfügt über 62 Vormittagsplätze für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. Diese verteilen sich folgendermaßen auf drei Gruppen:

Das Zwergennest hat 25 Plätze, die Sternschnuppen 18 und die Grashüpfer

19 Plätze (je nach Gruppenraumgröße).

In der verlängerten Vormittagsgruppe Rappelkiste werden Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren betreut. Diese Gruppe verfügt über 21 bis 25 Plätze (abhängig von der Anzahl der Zweijährigen).

Aus pädagogischen Gründen sind unsere Gruppen alters- und geschlechtergemischt zusammengesetzt.

 



Tagesablauf

Jedes Kind wird morgens persönlich begrüßt. Dabei erspüren wir die augenblickliche Stimmung des Kindes oder erfahren etwas über seine Befindlichkeit vom Erwachsenen, der das Kind bringt.

In der Freispielzeit wählen die Kinder eigene Beschäftigungen aus und können sich fantasievoll entfalten. Sie entscheiden selber, was sie wann, wo und wie mit wem und wie lange spielen.

Wir legen Wert auf das freie Spiel an der frischen Luft auf unserem großen Außengelände möglichst bei jedem Wetter.

In dieser Spielzeit werden auch gezielte Angebote oder Projekte durchgeführt. Wir bieten ein gleitendes Frühstück an. So können die Kinder bis 10.30 Uhr wählen, wann sie mit wem frühstücken wollen. Bei besonderen Anlässen, beispielsweise bei Geburtstagen, frühstückt die Gruppe gemeinsam. Die Kinder, die noch nicht gefrühstückt haben, werden erinnert, aber nicht gezwungen. Erwachsene frühstücken gemeinsam mit den Kindern und achten auf die Einhaltung von Tischsitten. Während des täglichen Sitzkreises führen wir Gespräche mit den Kindern, schauen, ob jemand fehlt, nennen das Datum und die Jahreszeit, singen, spielen, lösen Rätsel, organisieren den nächsten Tag, geben aktuelle Informationen weiter, planen ein Projekt u. a. m. Um kurz vor zwölf Uhr findet in drei Gruppen eine gemeinsame Verabschiedung mit einem Lied und Abschiedsritual statt. 

 In der verlängerten Vormittagsgruppe schließen sich das Mittagessen und anschließende Zähneputzen an. Danach gehen die Kinder in der Regel noch einmal nach draußen oder in die Turnhalle oder spielen im Gruppenraum.

Kinder brauchen feste Strukturen und Rituale. Dies schafft Vertrauen und gibt Sicherheit.

 

Das Frühstück

 

Auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung legen wir in unserem Kindergarten großen Wert. Besonders das Frühstück sollte abwechslungsreich und Energie liefernd sein. Es besteht aus:

Ÿ verschiedenen Brot- und Brötchensorten,

Ÿ Käse und Aufschnitt,

Ÿ Obst und Rohkost,

Ÿ gelegentlich hart gekochten Eiern,

Ÿ Fruchtjoghurt,

Ÿ Marmelade und Honig,

Ÿ Cornflakes, Milchreis, Grießbrei u. a.

 

Als Getränke stehen Milch, Kakao, Apfelschorle und Wasser zur Verfügung. Süßigkeiten werden bei uns nur zu bestimmten Anlässen (z. B. Geburtstagen) verzehrt.

Beim Frühstück passiert viel mehr als nur die Nahrungsaufnahme. Die Erzieherinnen begleiten das Frühstück, achten auf die Einhaltung von Tischsitten und bestimmten Regeln, wie z. B. selbständig das Geschirr holen und wieder abräumen, den Tisch abwischen, Tischgespräche pflegen und zuhören können (Kommunikationsfähigkeit). Unsere Frühstücksecke ist gemütlich und einladend, das Angebot appetitanregend. Wir erinnern Kinder, die noch nicht gefrühstückt haben. Aber nicht jedes Kind

muss frühstücken.

 

Das Mittagessen

 

In der verlängerten Vormittagsgruppe wird um 12.00 Uhr ein gemeinsamer Mittagstisch angeboten. Dort wird täglich frisch gekocht.

Die Kinder genießen die gemütliche, ruhige Atmosphäre während der Einnahme der Mahlzeit in der vertrauten Gemeinschaft der Gruppe. Um diese Atmosphäre nicht zu stören, ist eine Abholung der Kinder erst ab 13.00 Uhr möglich.

 

 



Unser Team

In jeder Gruppe werden die Kinder von zwei Erzieherinnen betreut. Die Kindergartenleiterin ist vom Gruppendienst freigestellt.

Somit sind wir ein Team von neun pädagogischen Fachkräften und werden von zwei Raumpflegerinnen, einer Küchenhilfe und einem Hausmeister unterstützt.

Aktuelle Angaben zu den einzelnen Mitarbeiterinnen finden Sie an unserer Info-Tafel im Eingangsbereich.

Schüler und Schülerinnen der verschiedenen Emder Schulen haben die Möglichkeit, in unserer Einrichtung ein Praktikum zu absolvieren.

Die Erzieherinnen schaffen die Bedingungen, damit das Kind frei spielen kann.

Sie gestalten die Räume unter der Berücksichtigung von kindlichen Bedürfnissen: Das Kind will mit anderen Kindern spielen, aber auch sich zurückziehen oder allein spielen können. Die vorbereitete Umgebung soll anregungsreich sein, alle Lernbereiche, die Jahreszeiten und aktuelle Projektthemen berücksichtigen.

Wir begleiten die Kinder bei ihren Spielen, indem wir mitspielen, anspielen und Spielanreize geben. Wir sind präsent und Ansprechpartner. Durch fortwährende Beobachtung der Kinder gewinnen wir Einblicke in ihr Spielverhalten und ihre Spielbedürfnisse und können so ihr Spiel unterstützen und ihrer natürlichen Neugier neue Nahrung geben. Durch die gezielte Beobachtung erfahren wir etwas über ihre Fähigkeiten und Entwicklungsfortschritte, die wir im Portfolio dokumentieren.

Unser Team legt großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit. Darunter verstehen wir ein harmonisches Miteinander, Vielfältigkeit durch individuelle Stärken, einen regelmäßigen Austausch und eine gelungene Verständigung, einen respektvollen, verständnisvollen Umgang miteinander, Offenheit und Einsatzbereitschaft für die Kinder. Im Umgang miteinander sind wir uns unserer Vorbildfunktion für die Kinder bewusst.

 

 





Elternvertreter



Unsere Ziele / Schwerpunkte

Ÿ

Wir begleiten und unterstützen die Kinder bei wichtigen Entwicklungsschritten:

 

Ÿ Das Kind wird in seinem Denken und Handeln zunehmend unabhängig vom  Erwachsenen und somit selbständiger.

Ÿ Dazu gehören auch die Selbständigkeit im lebenspraktischen Bereich: sich alleine anziehen, Schuhe zubinden, zur Toilette gehen, den Tisch decken, das Brot selber streichen, Regeln verstehen und befolgen u. a. m..

Ÿ Es lernt, seine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und eigenverantwortlich zu handeln, um sich dadurch in der Gemeinschaft mit anderen zurechtzufinden.

Ÿ Wir vermitteln ein Gefühl für die Gemeinschaft unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und Ausprägungen.

Ÿ Wir vermitteln den Kindern grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten, sensibel mit ihren Gefühlen und denen ihrer Umwelt umzugehen. Dadurch werden sie befähigt, Konflikte gewaltfrei zu lösen.

Ÿ Die Kinder sollen Fairness im Umgang miteinander, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, gegenseitige Akzeptanz entwickeln und Kompromisse schließen können. Durch gemeinschaftliche Aktionen fördern wir sowohl ein Wir-Gefühl zu der eigenen Gruppe als auch eine Identifikation mit dem ganzen Kindergarten.

Ÿ Verschiedene Erfahrungsräume schaffen den Kindern Möglichkeiten, ihre Fantasie auszuleben und kreative Kräfte zu entfalten, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und Selbstvertrauen aufzubauen, Kritik zu äußern und anzunehmen und

Ÿ Die Kinder lernen ihren eigenen Körper sowie Maßnahmen zu seiner  Gesunderhaltung kennen, wie z. B. Hygiene, gesunde Ernährung, Bewegung, Schlaf, wettergerechte Kleidung usw. Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln

Ÿ Durch die Bewegungserziehung werden die grob- und feinmotorischen Fähigkeiten sowie die Koordinationsfähigkeiten, der Gleichgewichtssinn und die Körperbeherrschung gefördert.

Ÿ Sprachförderung geschieht ebenso wie die Förderung sozialer Kompetenzen im täglichen Umgang miteinander durch unsere Vorbildfunktion, aber auch gezielt durch Gespräche, Geschichten, Reime, Lieder, Bilderbücher usw. Sie erweitern nicht nur ihren Wortschatz, sondern lernen auch die richtige Ausdrucksweise und Verständigung mit Anderen (Kommunikationsfähigkeit).

Ÿ In Projekten erweitern wir das Wissen unserer Kinder und ihr logisches Denkvermögen, den sachgerechten Umgang mit verschiedenen Materialien und Werkzeug.

Ÿ Wir ermutigen sie, Neues zu wagen, nein zu sagen, Gefühle zu zeigen, eigene Bedürfnisse und Interessen durchzusetzen und ein Gefühl von Lebensfreude zu bewahren bzw. zu entwickeln.

 

Gezielte Angebote und Projekte

Während der Freispielzeit werden situationsorientierte oder themenbezogene Angebote mit Kleingruppen durchgeführt. Die Teilnahme ist - von Ausnahmen abgesehen - freiwillig.

Beispiele:

Ÿ Kinder helfen bei der Vorbereitung des Frühstücks.

Ÿ An einem Tag im Monat hat jede Gruppe die Küche für sich reserviert.

Ÿ Jede Gruppe hat einen Tag in der Woche den Bewegungsraum zur Verfügung.

Ÿ Die Kinder malen, schneiden, kleben, gestalten mit Knete, prickeln, basteln mit kostenlosem Material usw.

Ÿ Die Kinder zählen, sortieren, vergleichen Größen und Mengen, messen,

erfahren Raum und Zeit, experimentieren und machen so mathematische

und naturwissenschaftliche Grunderfahrungen.

Ÿ Es wird gesungen und Kreisspiele werden durchgeführt.

Ÿ Farben und Formen werden gelernt.

Ÿ Das Datum, der Wochentag werden genannt.

Ÿ Das Wetter wird beobachtet.

Ÿ Bilderbücher, Geschichten und Märchen werden erzählt oder vorgelesen, Kinderreime gesprochen u. v. a. m.

 

Projekte

Halbjährlich wird im Kindergarten eine Projektwoche durchgeführt. Das heißt, zu einem bestimmten Oberthema bietet jede Gruppe etwas anderes an. Die einzelnen Gruppen nehmen jeden Tag in Begleitung einer vertrauten Erzieherin in einem anderen Gruppenraum bei einer anderen Erzieherin an dem Angebot teil, sodass am Ende der Woche jedes Kind den ganzen Kindergarten und mehrere Mitarbeiterinnen kennen gelernt hat.

 

Einige der Aktivitäten finden außerhalb des Kindergartens statt, sodass wir dann mit den teilnehmenden Kindern kleine Ausflüge unternehmen. In der zweiten

Projektwoche brauchen die Kinder die Begleitung der vertrauten Erzieherin nicht

mehr.

 

Die Projektergebnisse werden am Ende der Woche den Eltern präsentiert.

Einmal wöchentlich findet unser Projekttag statt, auf den sich die Kinder schon die ganze Woche freuen. Dann finden die gezielten Angebote gruppenübergreifend statt und eine bestimmte Teilnehmerzahl aus jeder Gruppe (diese Zahl hängt von der Art des Angebotes ab) darf in einem anderen Raum bei einer anderen Erzieherin am Angebot teilnehmen. Das finden unsere Kinder immer wieder spannend.

 

Beispiele:

Ÿ Englisch im Kindergarten                           

Ÿ Computer- und Medienerziehung

Ÿ Werken mit echtem Werkzeug                                 

Ÿ Rhythmik und andere Bewegungserziehung     

Ÿ Experimente

Ÿ Hauswirtschaftliche Angebote

Ÿ Fantasiereisen, Massagen, Entspannung

Ÿ Malen im Sand

Ÿ Naturerfahrungen u. v. a. m.

 

Darüber hinaus werden in jeder Gruppe kleine individuelle Projekte zu

verschiedenen Themen angeboten.

Das „Faustlos-Projekt" wird nur mit den sog. Vorschulkindern durchgeführt.

 

Die Vorbereitung auf die Schule

Die Vorschulerziehung beginnt für uns mit dem Eintritt des Kindes in den Kindergarten, wobei auch Vorerfahrungen von großer Bedeutung sind. Jedes Kind wird seinem Entwicklungsstand entsprechend gefördert, indem wir eine anregungsreiche Umgebung schaffen. So wird ihm ein möglichst großer Erfahrungsschatz mit auf den Weg in die Grundschule gegeben.

Wichtig für die Kinder ist das ganzheitliche Lernen unter Einbeziehung aller Sinne und in sozialen Zusammenhängen. Dies geschieht vor allem durch eigenes Erleben, durch Wecken der Neugierde, durch Spiel und Bewegung, durch aktives Handeln, durch Experimentieren und Ausprobieren.

Im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung führen wir mit den Kindern ein Vorschulprogramm durch, in dem gezielt die Fertigkeiten gefestigt werden, die eine wichtige Voraussetzung zum Lesen, Schreiben und Rechnen bilden. Die Vorschulgruppen mit maximal 10 Kindern treffen sich einmal wöchentlich im Mitarbeiterzimmer. Dort üben sie die Grundregeln des Schulalltags, wie z. B. zuzuhören, sich zu melden, andere ausreden zu lassen, Aufgabenverständnis zu entwickeln, sich in der Gruppe angesprochen zu fühlen, die Aufmerksamkeit der Erzieherin mit anderen zu teilen.

 

 

Zu folgenden Lernfeldern werden Übungen durchgeführt:

 

Ÿ Übungen zur Verbesserung der Feinmotorik (Stift halten, Umgang mit der Schere, malen)

Ÿ Übungen zum logischen Denken und eigenständigen Handeln (Formen erkennen und zuordnen, komplexe Aufgabenstellungen)

Ÿ Erkennen von zeitlichen Abfolgen (Bildergeschichten sortieren)

Ÿ Beobachtungs- und Konzentrationsübungen

Ÿ Übungen zur Steigerung der Merkfähigkeit

Ÿ Übungen zur Förderung des Durchhaltevermögens und der

Ÿ Anstrengungsbereitschaft

Ÿ Sprachförderung

Ÿ Verkehrserziehung

 

Das Lernprogramm „Faustlos"

„Faustlos" ist ein für Kindergärten und Grundschulen entwickeltes Lernprogramm, das impulsivem und aggressivem Verhalten von Kindern entgegenwirken soll. Dadurch werden soziale Kompetenzen bereits in jungen Jahren entwickelt. Die übergeordneten Themen

Ÿ Einfühlungsvermögen

Ÿ Impulskontrolle

Ÿ Umgang mit Ärger und Wut

 

werden in 28 Lektionen besprochen. Die drei Einheiten werden aufeinander aufbauend unterrichtet. Die Kinder lernen unter anderem, mit Hilfe bestimmter Methoden ein Problem zu lösen. „Faustlos" befähigt die Kinder, ihre Wünsche zu äußern, Rücksicht zu nehmen und ihre Gefühle, wie Wut und Ärger zu kontrollieren. Die Teilnahme ist für die sog. Vorschulkinder verbindlich.

  

Höhepunkte im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung

Besondere Höhepunkte im letzten Kindergartenjahr sind:

Ÿ Ausflug ins Mach- Mit- Museum in Aurich

Ÿ Fahrt zur Seehundaufzuchtsstation in Norddeich

Ÿ Übernachtung im Heuhotel Timmel

Ÿ Besuch des Ateliers „Farbton"

Ÿ Besuch des Ökowerkes oder ähnliches

Ÿ Besuch einer Grundschule, um die Schulatmosphäre kennen zu lernen und Ängste oder Hemmungen vor dem Schulbesuch abzubauen. Kurz vor Ende des Kindergartenjahres nehmen wir mit den Kindern an einer Unterrichtsstunde in einer ersten Klasse der Schule, in die die Kinder eingeschult werden, teil.

Feste und Veranstaltungen

Gemeinsame Feiern sind Höhepunkte in jeder Kindergartenzeit, an die sich die Kinder auch später noch oft erinnern können.

Anlässe, wie beispielsweise Karneval, Ostern, 1. Mai, Martini, Nikolaus, Weihnachten und Geburtstage bereiten wir mit den Kindern gemeinsam vor und feiern sie zusammen.

Gemeinsame Feste oder Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Sommerfest, Flohmärkte, Ausflüge bieten den Eltern die Möglichkeit, in lockerer Runde ins Gespräch zu kommen. Familien können Kontakte knüpfen, Erzieherinnen und Eltern können sich in zwangloser Atmosphäre austauschen.

Höhepunkte für die Kinder sind auch unsere Ausflüge, die wir alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Sommerfest mit dem gesamten Kindergarten machen.