Montag - 19. November 2018

 
  
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Kindergarten / Kinderkrippe "Am Wasserturm"


Allgemeine Angaben / Kontakt



Kontakt

Ringstr. 19, 26721 Emden

Leiterin: Frau Barbara Schulte

Tel. 04921 33360

E-Mail: wasser@awo-emden.de 

 

Vorwort

Unser Kindergarten / unsere Krippe ist ein Ort des gemeinsamen Lebens und Lernens. Es ist wichtig, mit den Kindern den Alltag friedvoll zu erleben. Bei uns sollen sich die Kinder wohl fühlen. Für ihre Entwicklung und Entfaltung brauchen sie Rechte. Diese sind im KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz) und im KiTaG (Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder) in Niedersachsen verbrieft und bilden die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit. Geleitet durch unsere Grundhaltung erziehen, bilden und betreuen wir alle Kinder ohne Ansehen der Nationalität, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion, des Geschlechts sowie der sozialen Stellung. Seit dem Jahr 2007 fließen die Lehren von Sebastian Kneipp (1821 – 1897) in unsere Arbeit mit ein. Die „Kneipp’sche Lehre“ ist damals wie heute aktuell. Mit ihr lässt sich auf einfache wirkungsvolle Weise gesundheitliche Vorbeugung für den Gesamtorganismus bewirken. Mit unserer Konzeption möchten wir den Eltern und an unserer Einrichtung interessierten Menschen einen Einblick in unsere Arbeit geben. In der täglichen Arbeit wird der „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder“ berücksichtigt. Wir leben heute in einer Gesellschaft, die sich in den letzten Jahren gravierend verändert hat und sich weiterhin in schnellem Wandel befindet. Die Auflösung von herkömmlichen Familienstrukturen, die Auswirkungen von Arbeitszeitpolitik und dem Arbeitsmarkt mit seiner hohen Arbeitslosigkeit und Zeitarbeitsfirmen, hohe Erwartungen und Leistungsanforderungen machen neue Lebensplanungen für Familien notwendig. Zudem ist heutige Kindheit stark von dem Umgang der Familie mit den neuen Medien geprägt. Die Folgen dieser Veränderung sind immer deutlicher im Krippenalltag und im Kindergarten festzustellen und fordern pädagogische Antworten von uns.

Der Träger

 

Der Träger des Kindergartens/ der Krippe „Kinder am Wasserturm“ ist die Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Emden e. V. Die AWO engagiert sich für soziale und gerechte Lebensbedingungen und schafft soziale Versorgungseinrichtungen. Ihre Arbeit umfasst die Beratung von Aussiedlern, Flüchtlingen und von Gewalt bedrohten Frauen und Männern. Sie ist Träger von Einrichtungen für Kinder, Senioren und Frauen. Vor ihrem geschichtlichen Hintergrund als Teil der Arbeiterbewegung bestimmt sie ihr Handeln durch die Werte des freiheitlich-demokratischen Sozialismus: Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. An diesen Werten orientiert sich unsere Arbeit in unserer Einrichtung.

Die Lage unserer Einrichtung

Der Kindergarten und die Krippe befinden sich in zentraler Innenstadtlage. Zum Emder Wall, zur Bücherei und Malschule benötigen wir nur ca. 5 Gehminuten. Parkmöglichkeiten gibt es im Parkhaus. Auch sind Hallenbad, Turnhalle, Sportverein und die Volkshochschule ohne weiteres zu erreichen.

Die Rahmenbedingungen

Unsere Öffnungszeiten

Sonderöffnungszeit: 7.30 - 8.00 Uhr

Regelzeit: 8.00 - 14.00 Uhr

Sonderöffnungszeit: 14.00 - 14.30 Uhr

Die Gruppenstruktur

Die Krippe verfügt über 15 Krippenplätze für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren.

Der Kindergarten hält 25 Plätze für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren vor.

Bei der Besetzung der Plätze werden im Kindergarten Kinder aus unserer Krippe bevorzugt aufgenommen.

Die Beiträge der Eltern

Die Beiträge richten sich nach den Sätzen der Stadt Emden und sind abhängig vom Einkommen der Sorgeberechtigten.

Unser Team stellt sich vor

 

Ingrid Lischewski, Krippe

 

Inka Möhlmann, Krippe

  

Stephanie Schulz, Krippe und Kindergarten

 

Barbara Schulte, Kindergarten

 

Renate Möller, Kindergarten

 

Monika Meyer, Kindergarten

 

Karin Biermann, Hauswirtschaft

 

Sonja Jacobs, Hauswirtschaft

Das Raumkonzept und die Ausstattung

Das Gebäude besitzt zwei Stockwerke, einen Keller und einen großen Dachboden. Im Obergeschoss befinden sich die Krippenräume und das Büro der Leiterin. Im Untergeschoss sind die Räumlichkeiten des Kindergartens und unsere Küche untergebracht.

Erdgeschoss:

 

· Garderobe der Kinder

 

· Waschraum und Toiletten der Kinder

 

· WC der Mitarbeiter

 

· Küche/ Cafeteria

 

· Bewegungsraum

 

· Gruppenraum

 

· Abstellraum

 

· Flur mit Garderobe der Mitarbeiter

Obergeschoss:

 

· Garderobe der Kinder

 

· Waschraum, Dusche und Toiletten der Kinder

 

· WC der Mitarbeiter

 

· Gruppenraum mit Küchenzeile

 

· Schlaf- und Wickelraum

 

· Büro

 

· Flur

 

· Dachterrasse

Außerdem werden der Keller, der Dachboden und die Garage genutzt.

Die Ausstattung des Gruppenraumes im Kindergarten

Der Gruppenraum ist durch eine gemütliche Leseecke mit einem Sofa, einen Kreativbereich zum Basteln, Malen, Kleben …, eine Puppenecke und einen Verkleidungsbereich mit Spiegel für Rollenspiele, einen Bereich für Tischspiele, Puzzles und zum Mittagessen sowie einen Bau- und Konstruktionsbereich gestaltet. Im Bewegungsraum befinden sich die Turnmatten und großen Schaumstoffelemente, eine Musikanlage, mehrere Orff-Instrumente, ein Gymnastikwagen mit Bällen, Seilen, Hula-Hoop-Reifen, Fühlkissen, Tüchern u. a. m., eine Bank, eine Kletterwand und die beliebte Hängematte. Für die „Großen“ ist die Einrichtung eines Werkraumes geplant.

Die Ausstattung des Gruppenraumes in der Kinderkrippe

Im Gruppenraum befinden sich große Schaumstoffelemente, ein durch einen Kriechtunnel erreichbarer geschützter Rollenspielbereich mit einem großen Spiegel, ein Bau- und Puppenspielbereich, eine Leseecke, eine Küchenzeile mit Frühstücksecke. An den Tischen wird auch gebastelt, getuscht, gepuzzelt usw. Den Flur nutzen die Kinder zum Fahren mit ihren Fahrzeugen oder zum Bauen mit den Schaumstoffelementen. Der Schlaf- und Wickelraum bietet Platz zum Bewegen. Dort gibt es eine Kletterwand und ein Bällebad. Dort finden unsere Spiele mit Rasierschaum statt. Auf der Dachterrasse wird bei schönem Wetter mit Bobbycars gefahren und gespielt.

Der Spielplatz

Unser großer Garten wird von den Krippenkindern und Kindergartenkindern gemeinsam zum Spielen genutzt.

Unser Schwerpunkt: Ganzheitliche Gesundheitsförderung

nach Sebastian Kneipp

Das Gesundheitskonzept nach Sebastian Kneipp (1821 – 1897) bildet den Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit.

Wer war Sebastian Kneipp?

Vor 190 Jahren wurde er in ärmlichen Verhältnissen geboren. In seinem Elternhaus musste er bereits als Kind hart arbeiten. Unter schwierigen Bedingungen wurde er katholischer Pfarrer, dessen Name durch die von ihm verbreitete Naturheilkunde im deutschsprachigen Raum Bekanntheit erhielt.

Sebastian Kneipp entwickelte ein ganzheitliches Gesundheitskonzept, das aus fünf nicht voneinander zu trennenden Teilbereichen besteht:

 

· Seelisches Wohlbefinden – Lebensordnung

 

· Bewegung

 

· Wasser

 

· Kräuter

 

· Gesunde Ernährung

Diese fünf Elemente sind als Ganzes zu sehen. Wenn alle Bereiche über einen längeren Zeitraum gleiche Aufmerksamkeit erfahren, können sie ihre volle Wirkung entfalten und sich stärkend auf Körper, Geist und Seele als Einheit auswirken. Mit Spaß und Freude begegnen die Kinder einer natürlichen Lebensweise und erleben gesundheitsförderndes Verhalten.

 

„Das Beste, was man gegen die Krankheit tun kann, ist etwas für die Gesundheit zu tun.“ (Sebastian Kneipp)

Seelisches Wohlbefinden - Lebensordnung

Ein seelisches Wohlbefinden ist bei der heutigen Leistungsorientierung wichtiger als je zuvor. Jedes Kind ist in seiner einmaligen Persönlichkeit etwas Besonderes und wird von uns darin bestärkt. Die Kinder fühlen sich wohl und von uns angenommen.

Dazu tragen folgende Inhalte bei:

 

· Ein bewusst geplanter Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen

Bewegung und Ruhe,

 

· ein strukturierter Tagesrhythmus und wiederkehrende Rituale, die Sicherheit bieten,

 

· die Fähigkeit zur Konflikt- und Stressbewältigung,

 

· ein Erzieherverhalten, das von Vertrauen, Ermutigung, Lob und Anerkennung

getragen wird,

 

· Erfahren von unterschiedlichen Sinnesreizen,

 

· bewusstes Erleben von unterschiedlichen Befindlichkeiten wie Freude oder

Traurigkeit und

 

· Grenzen erkennen und mit ihnen umgehen können.

 

Mit dem ersten Kindergartentag erfahren die Kinder neue Strukturen. Nach dem sozialen Erleben in der Familie bedeutet die Kindergartengruppe für sie eine neue Übung sozialen Verhaltens. Die Beziehung zu den Erzieherinnen und zu den anderen Kindern gibt ihnen Sicherheit und Orientierung. Sie erleben verlässliche Bindungen. Im Zusammensein erfahren die Kinder wichtige Informationen über sich selber und über andere. Ziel ist es, selbstbewusst und mutig eigene Gefühle und Standpunkte zu vertreten, aber auch die der anderen zu respektieren und anzuerkennen, gleich welchen Alters, Geschlechtes, welcher Andersartigkeit oder Nationalität. Von Bedeutung sind miteinander erarbeitete soziale Regeln, die Achtung persönlicher Bedürfnisse und Grenzen, aber auch der Umgang mit Konflikten. In allen Gruppen unserer Einrichtung wird dazu das Projekt „Faustlos“ eingesetzt. Ohne körperliche Gewalt und nach Möglichkeit eigenständig sollen die Kinder sich in verschiedenen Situationen erproben.

 

Bewegung

Kinder wollen, sollen und müssen sich bewegen. Sie benötigen vielfältige Bewegungserfahrungen als Anreiz für ihre körperliche und geistige Entwicklung. Durch diese Grafik möchten wir aufzeigen, in welchen Bereichen Bewegung möglich ist und wodurch das Kind Bewegungsangebote erleben und erfahren wird.

Wechselbeziehung zwischen Motorik und allen anderen Entwicklungsbereichen

Soziale Entwicklung

Kommunikationsfähigkeit

Interaktionsfähigkeit

Hilfsbereitschaft

Konfliktbereitschaft

Biologische Entwicklung

Knochenbau

Muskulatur

Nervensystem

Herz- Kreislaufsystem

Kognitive Entwicklung

Lernfähigkeit

Denken

Vorstellen

Emotional – psychische Entwicklung

Selbstsicherheit

Selbstvertrauen

Gefühle

Sprachentwicklung

Sprache und

Sprechfähigkeit

Wortschatz

Motorische Entwicklung

Grobmotorik

(Klettern, Laufen, …)

Feinmotorik

(Knöpfen, …)

Wahrnehmungs-Entwicklung

Nahsinne

Fernsinne

  

Motorik

Grob- und Feinmotorik

Die Feinmotorik umfasst die Bewegung einzelner Körperteile und kleinerer Muskeln.

Feinmotorische Fähigkeiten werden in sehr vielfältigen Bereichen des täglichen Lebens gefordert und gefördert. Jedes Kochangebot, jede Tätigkeit auf dem Bauteppich, jedes Angebot im Kreativbereich und jedes Angebot im Rollenspielbereich bietet eine Menge an Übungsmöglichkeiten zur feinmotorischen Geschicklichkeit. Nicht zu vergessen ist natürlich die Arbeit mit Stiften und der Schere.

Die Grobmotorik umfasst die Bewegung des ganzen Körpers, der Arme und Beine vom Kopf bis zu den Füßen. Kinder haben ein natürliches Verlangen nach Bewegung, das aber häufig durch äußere oder innere Einflüsse eingeschränkt wird. Die Umwelt bietet Gefahrenpunkte. Durch die Zunahme des Straßenverkehrs sind die Kinder in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Die Erziehungsberechtigten behüten die Kinder und geben wenige Freiräume. Hinzu kommt ein verstärkter Medienkonsum, der sich bei den Kindern durch die Nutzung des Fernsehers, des Computers oder der Spielekonsole auswirkt und zu Lasten des freien Spiels und der Bewegung geht.

Unser Ziel besteht darin, die Motorik der Kinder zu fördern, ihnen unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten zu zeigen und sie immer wieder zu ermutigen, Neues auszuprobieren.

Bewegung ist das Tor zum Lernen und hat in Verbindung mit der Wahrnehmung eine Schlüsselfunktion für die Entwicklung der Kinder. Durch Freude und Spaß an der motorischen Aktivität erleben sich die Kinder voller Selbstvertrauen, selbstwirksam und stark.

Dazu bieten wir:

 

· Unterschiedliche Bewegungsangebote, die wechselweise die Körperteile fordern und

stärken,

 

· Bewegungsbaustellen, die mit den Kindern und für ihre Aktivität gestaltet werden,

 

· gezielte Bewegungsangebote,

 

· Informationen zur Bedeutung von Bewegung,

 

· aktive Fortbewegungsmöglichkeiten auf dem Kindergartengelände,

 

· Konditionstraining durch die Nutzung umliegender Wiesen und Felder,

 

· Freude an der Bewegung im Innen- und Außenbereich,

 

· Psychomotorik.

In gemeinsamer Aktivität sollen Mädchen und Jungen die Möglichkeit haben, ihr Körperbewußtsein und ihre feinmotorischen Fähigkeiten zu entwickeln und gegenseitig zu akzeptieren. Durch die Bewegung ergeben sich für die Kinder nicht nur die Möglichkeit der aktiven Wahrnehmung des eigenen Körpers, sondern auch eine Auseinandersetzung mit der Umwelt und eine Stärkung der eigenen Persönlichkeit.

Wasser

Unsere Lebensweise verliert immer mehr an natürlichen Reizen, die für einen gesunden Aufbau der körpereigenen Abwehrkräfte bedeutungsvoll sind. Dabei ist für Kinder die Begegnung mit der Natur wichtiger denn je, um sie in ihren verschiedenen Erscheinungsformen bewusst wahrzunehmen. Sie bietet die Möglichkeit zum Erwerb von Weltwissen, Forschergeist und lebenspraktischen Kompetenzen.

Wasseranwendungen sind besonders wirkungsvoll zur Stärkung der Abwehrkräfte. Sie wirken ausgleichend und belebend auf Herz, Kreislauf und Nervensystem.

Folgende Angebote wirken unterstützend:

 

· Wasser als Existenzgrundlage schätzen und schützen lernen,

 

· regelmäßige Kneippanwendungen wie Wassertreten, Taulaufen, Güsse, Armbäder,

 

· bei entsprechenden Wetterbedingungen Schneeläufe,

 

· Wasser mit allen Sinnen erleben und erschließen,

 

· Experimentierfreude fördern und unterstützen,

 

· regelmäßige Aktivitäten in freier Natur,

 

· Wassergewöhnung im Schwimmbad.

Kräuter

Die Natur bietet uns mit ihren Kräutern und Heilpflanzen einen Schatz von außergewöhnlichem Wert. Der direkte Umgang und die praktische Nutzung dieser Pflanzen fördern das Verständnis für die Natur mit ihren vielfältigen Möglichkeiten. Weiterhin wird die Entwicklung eines Verantwortungsbewusstseins gegenüber der Umwelt und dem eigenen Körper unterstützt.

Wir gestalten folgende Angebote:

 

· Kräutergarten im Kindergarten: Anlegen, Pflege, Ernte, Verarbeitung,

 

· direkter Umgang mit allen Sinnen mit den Schätzen der Natur,

 

· kennen lernen kreativer Verarbeitungsmöglichkeiten,

 

· Erkundungsgänge,

 

· Waldtage,

 

· regelmäßige Kräuterteeangebote,

 

· regelmäßige Kochangebote unter Verwendung verschiedener Kräuter.

Gesunde Ernährung

Unter gesunder Ernährung ist eine vollwertige Mischkost zu verstehen, die genügend Spielraum für den Essgenuss der Kinder bietet. Die Kinder werden eine gesunde Ernährung erleben, fühlen, ausprobieren und genießen. Eine richtige Ernährung trägt wesentlich zur Erhaltung der Gesundheit bei. Gesunde Kinder sind aktiv, voller Lebensfreude und fühlen sich wohl in ihrer „Haut“.

Folgende Angebote tragen dazu bei:

 

· Bewusstsein für eine gesunde Ernährung,

 

· Kenntnisse vom Weg der Nahrung im Körper,

 

· Tisch- und Esskultur in der Gemeinschaft,

 

· Einkauf auf dem Gemüsemarkt,

 

· Kochangebote,

 

· Herstellung von Apfelmus, Tees, Säften,

 

· Verwendung von frischen Früchten und Gemüsen.

Die Arbeit in der Krippe

Unsere Zielsetzung

Die persönliche Ausstrahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gruppe beeinflusst nachhaltig die Grundstimmung der Kinder. Wir müssen positiv denken, positiv gestimmt sein und Humor haben, damit wir den Kindern ein positives Weltbild vermitteln können.

 

Ein Kind braucht (genau so wichtig wie Nahrung, Kleidung und Schlaf) eine Atmosphäre der Sicherheit, Geborgenheit, Wärme, Liebe, des Verständnisses und Vertrauens.

Ein Kind braucht erwachsene Bezugspersonen,

 

· die es als Persönlichkeit ernst nehmen

 

· die es dort abholen, wo es in seiner Entwicklung steht

 

· die es annehmen, wie es ist

 

· die es beobachten und seinen Entwicklungsprozess begleiten

 

· die seine Bedürfnisse wahrnehmen und darauf eingehen

 

· die Zeit haben

 

· die ihm zuhören

 

· die seine Gesundheit ernst nehmen

 

· die seine Eigenständigkeit fördern

 

· die seine sinnliche und körperliche Wahrnehmung fördern

 

· die seine emotionalen-sozialen Fähigkeiten fördern

 

· die seine Sprachentwicklung unterstützen

 

· die seine motorischen und kognitiven Fähigkeiten fördern

 

· die seine kreativen Kräfte und musischen Begabungen sich entfalten lassen.

Unsere pädagogische Arbeit

Die Eingewöhnungszeit

Der Eintritt des Kindes in die Krippe ist für die Familie eine neue Situation und bedeutet sowohl für die Eltern als auch für das Kind das erste Erlebnis einer vorübergehenden Trennung. Unser wichtigstes Ziel ist es daher, zu gewährleisten, dass es dem Kind und den abgebenden Eltern in dieser Zeit gut geht. Darum beteiligen sich in der Regel die Eltern oder eine andere vertraute Bezugsperson (Oma, Tagesmutter…) an der Eingewöhnung des Kindes in die Gruppe und die fremde Umgebung.

Die Dauer dieser Phase ist individuell von Kind zu Kind unterschiedlich. Bewährt hat sich bei uns die gemeinsame Betreuung des Kindes von einem Elternteil und der Bezugsperson der Krippe in der ersten Woche von täglich zwei Stunden. Das Kind bringt einen vertrauten Gegenstand, z. B. sein Kuscheltier oder Schmusetuch mit. Wenn sich das Kind bei seiner Bezugsperson der Krippe sicher fühlt, kann sich die begleitende Mutter oder der begleitende Vater Schritt für Schritt zunächst für kurze Zeit aus dem Gruppenraum zurückziehen. Bei der Rückkehr in den Gruppenraum holen sie ihr Kind ab. So weiß das Kind, dass die Spielzeit in der Krippe bei dem Erscheinen eines Elternteils zu Ende ist.

Manche Kinder und Eltern stellen sich sehr schnell auf diese neue Situation ein, andere brauchen für diesen Ablösungsprozess länger. Die Familie erhält so viel Zeit, wie sie braucht.

Der Tageslauf

Ankommen

Bis 9.00 Uhr dauert die Bringzeit der Kinder. Von 7.30 bis 9.00 Uhr spielen sie. Jedes Kind wird von der Erzieherin persönlich begrüßt. Diese erfährt von den Eltern etwas über die aktuelle Befindlichkeit des Kindes (Hat es gut geschlafen oder schlecht geträumt…). Dies ist für uns ganz wichtig, damit wir uns auf jedes Kind individuell einstellen können.

Das Frühstück

Von 9.00 bis 9.30 Uhr wird gemeinsam in der Gruppe gefrühstückt. Vor dem Frühstück nach dem Händewaschen singen wir unser Begrüßungslied, machen Fingerspiele oder singen und erzählen uns etwas. Dieses ist ein lieb gewonnenes Ritual der Kinder. Rituale strukturieren den Tagesablauf und geben den Kindern Sicherheit. Wir legen Wert auf eine gesunde Ernährung. Die Kinder bringen selber ein Stück Brot mit. Von uns erhalten sie gesunde Getränke, Obst und Gemüse. Mahlzeiten in der Krippe bedeuten nicht nur, satt zu werden. Essen ist eine sinnliche Erfahrung. Die Kinder können das Essen sehen, riechen, schmecken und fühlen. Sie erleben Gemeinschaft und eine kommunikative Situation.

Das Wickeln

Von 9.30 bis 10.00 Uhr ist Spiel– und für einige Kinder Wickelzeit. Über das An- und Ausziehen, Reinigen, Streicheln und Kitzeln erfahren die Kinder eine emotionale, liebevolle Zuwendung. Pflegezeit ist Nähezeit. Wir wickeln die Kinder nicht nach der Uhr sondern bei geprüftem und feststellbarem Bedarf. Wenn das Kind den Zusammenhang zwischen dem Gefühl einer etwas volleren Windel und dem nachfolgenden Wickeln erlebt, fördert dies seine Sauberkeitsentwicklung.

Die Zeit zwischen dem Frühstück und Mittagessen

Meistens ziehen wir uns danach an und gehen mit den Kindern nach draußen, denn Bewegung an der frischen Luft stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und ist für eine gesunde Entwicklung wichtig. Die Treppenstufen werden aus Sicherheitsgründen auf dem Popo heruntergerutscht. Wenn wir einmal bei ungeeignetem Wetter im Haus bleiben, spielen die Kinder und erhalten von uns Anregungen und Angebote. Wenn wir draußen waren, sind wir gegen halb zwölf zurück, da um zwölf Uhr das Mittagessen geliefert wird und die Kinder sich vorher ausziehen und die Hände und ggf. das Gesicht waschen müssen.

Das Mittagessen

Vor dem Essen wird wie beim Frühstück gesungen und gespielt. Das Mittagessen wird von der Caritas täglich frisch gekocht und warm geliefert und dauert etwa von 12.00 bis 12.30 Uhr.

Die Abholzeit

Ab halb eins nach dem Mittagessen werden die ersten Kinder abgeholt. Die Abholzeit dauert bis 14.30 Uhr. Die Kinder werden nach Bedarf gewickelt und spielen, bis sie abgeholt werden.

Schlafen, Ausruhen und Entspannen

Nach einer Zeit der Bewegung, des Spielens und Lernens sind Ruhephasen zum „Auftanken“ wichtig. Daher ist den Kindern während des gesamten Tagesablaufes die Möglichkeit zum Schlafen, Ausruhen und Entspannen gegeben.

Die Körperpflege und richtige Kleidung

Zur Körperpflege der Kinder gehören sowohl Maßnahmen zur Gesunderhaltung des Körpers, wie die gesunde Ernährung, die Bewegung an der frischen Luft, die Einhaltung der Grundsätze nach Kneipp gemäß unseres inhaltlichen Schwerpunktes als auch Hygienemaßnahmen, wie das Händewaschen vor dem Essen und nach dem Toilettengang. Durch Angebote wie Baden in Kastanien oder Bohnen, Bodypainting, Spiele mit Wasser, Matsch, Knete, Sand, Rasierschaum usw. entwickeln die Kinder ein positives Körpergefühl. Kinder im Krippenalter erleben die Welt mit dem ganzen Körper.

Für ihre Bewegungsfreiheit ist passende bequeme Kleidung wichtig, z. B. Jogginghose oder Leggins und keine Hosen, die rutschen oder zu lang sind. Die Kinder ziehen ihre Schuhe aus und laufen in den Räumen auf Stoppersocken (sonst Rutschgefahr) oder barfuss. Für den Aufenthalt an der frischen Luft benötigen alle Kinder wasserfeste Stiefel, eine Buddelhose und Regenjacke, die in der Einrichtung bleiben. Jedes Kind erhält beim Eintritt in die Krippe sein eigenes Fach für Windeln, Wechselwäsche und Ersatzkleidung. Außerdem bringen uns die Eltern Feuchtpflegetücher und einen roten Windelsack mit.

Erfahrungs- und Lernangebote

 

Kinder lernen ganzheitlich und durch Nachahmung. Jedes Handeln des Kindes ist Spiel – jedes Spiel ist Lernen. Es geschieht freiwillig. Jedes Kind ist neugierig, wissbegierig und erforscht seine nähere Umgebung. Durch eigenes Erleben und Erfahren mit allen Sinnen (riechen, fühlen, tasten, schmecken, sehen, hören) durch Ausprobieren, Experimentieren und Forschen entdecken die Kinder ihr Umfeld und lernen die Welt kennen. (Durch Greifen Begreifen) Friedrich Fröbel

 

Unsere Räume sind deshalb anregungsreich gestaltet und bieten Rückzugsmöglichkeiten und Schutz sowie viel Platz zum freien Bewegen. Durch den Umgang mit den verschiedensten Materialien (siehe auch oben), wie Naturmaterialien, Farben, Papier und Pappe, Schachteln, Schere, Kleister, Seifenblasen, Bauklötzen, Orffinstrumenten u. v. a. m. machen die Kinder vielfältige Materialerfahrungen.

Die Förderung der Grob- und Feinmotorik, die Wahrnehmung über das Gehör, den Tast- und Sehsinn, die Anregung der Kreativität (Entwicklung von Spielideen) und des Denkvermögens (Materialbeschaffenheit: hart, weich, glitschig…, Benennung der Farben) geschieht fast nebenbei.

Wir beobachten und begleiten die Kinder bei ihrem Tun mit Beachtung, Sprache, Bestätigung, Ermutigung. Wir unterstützen ihr Handeln, indem wir sie in ihrem Forscherdrang nicht einschränken.

 

Grenzen entstehen durch das Zusammenleben in der Gruppe und einfache klare Regeln, die der Sicherheit der Kinder und dem Gruppenleben dienen.

 

So lernen unsere Kinder schon früh soziales Verhalten, sich in eine Gruppe einzufügen und Spaß mit anderen Kindern zu haben. Sie entwickeln ein Zusammengehörigkeitsgefühl und nach dem nebeneinander Spielen das zusammen Spielen.

 

Durch die altersgemischte Gruppenzusammensetzung lernen sie, auf Jüngere Rücksicht zu nehmen, sich an Älteren zu orientieren und diese nachzuahmen. Sie wiederholen eine Tätigkeit so lange, bis sie diese können und sind dann stolz auf ihren Lernerfolg, sie erhalten Bestätigung und entwickeln Selbstvertrauen, Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. (Ich kann…)

Im Zusammenleben mit der Gruppe erlebt jedes Kind die verschiedenen Gefühle, wie Wut, Traurigkeit, Enttäuschung, Freude, Fröhlichkeit, Ausgelassenheit bei sich selbst und anderen Kindern. Die Kinder lernen, ihre Gefühle auszuhalten und damit umzugehen sowie die Gefühle anderer Kinder zu erkennen.

Die Sprachentwicklung der Kinder wird ständig gefördert, da jedes Handeln (von uns und den Kindern) mit Sprache begleitet wird. (Wir waschen unsere Hände, du baust einen Turm, das ist lustig, du lachst und freust dich…). Wir singen, spielen Fingerspiele, zeigen Bilderbücher, erzählen Geschichten, spielen Rollenspiele, führen Gespräche, erklären Regeln und Zusammenhänge, stellen Fragen, vermitteln Wissen, sprechen Reime usw. Grundsätzlich gilt, dass die Kinder bei jeder Tätigkeit und jedem Angebot ganzheitlich angeregt werden. Das bedeutet, dass ihre motorische, kognitive, sozial-emotionale und Sprachentwicklung sowie die sinnliche Wahrnehmung und die kreativen Fähigkeiten täglich gefördert werden.

Feste, Feiern und besondere Anlässe

Der Kindergeburtstag

Hat ein Kind oder eine Mitarbeiterin Geburtstag, ist dies für den Betroffenen ein besonderer Tag. Das Geburtstagskind steht im Mittelpunkt und wird von allen beachtet. Jeder Geburtstag wird mit der Gruppe gefeiert.

Besondere Anlässe

 

Besondere Anlässe im Jahreslauf, wie z. B. Karneval, Ostern, Martini, Nikolaus, Verabschiedung eines Kindes und die Adventszeit bereiten wir mit den Kindern und zum Teil mit Eltern inhaltlich und organisatorisch vor und feiern diese. Diese Feste bilden die Höhepunkte im Krippenalltag und werden immer liebevoll gestaltet.

Der Übergang von der Krippe in den Kindergarten

Wenn in der Kindergartengruppe ein Platz frei wird, werden unsere Krippenkinder bevorzugt aufgenommen. Der Übergang in den Kindergarten fällt unseren Kindern leicht, weil sie die Gruppe und Mitarbeiterinnen im selben Gebäude bereits kennen und wir uns auf unserem Spielplatz regelmäßig begegnen. Dreijährige Kinder dürfen nach Absprache die Kindergartengruppe besuchen. So wollen wir ihnen den bevorstehenden Wechsel leichter machen. Auch der Abschied fällt nicht so schwer, weil sie die Kinder und Erwachsenen ihrer „alten“ Gruppe ja noch oft sehen.

Die Dokumentation der Entwicklungsfortschritte

Im Portfolio werden durch Kinderzeichnungen, Fotos und Beobachtungen der Erzieherinnen die Entwicklungsfortschritte eines jeden Kindes dokumentiert. Auch die Eltern können durch Fotos und Beobachtungen das Portfolio ergänzen. Beim Abschied erhält jedes Kind sein ganzpersönliches Portfolio als Erinnerung an seine Krippenzeit.

Der Umgang mit Krankheiten

Kranke Kinder dürfen die Krippe nicht besuchen. Für ein Kind, das sich unwohl fühlt, ist die Krippe nicht der richtige Aufenthaltsort. Generell sollte ein Kind nach einer Krankheit (z. B. Erbrechen, Durchfall, Fieber…) noch einen Tag gesund zu Hause bleiben, bevor es wieder in die Krippe geht. Durch das noch geschwächte Immunsystem ist die Gefahr der erneuten Ansteckung erhöht. Außerdem können auch andere Kinder und Mitarbeiterinnen angesteckt werden. Ein erkranktes Kind muss in der Krippe telefonisch abgemeldet werden. Die Krippe braucht auch die Information im Falle einer ansteckenden Infektion. Wir dürfen den Kindern keine Medikamente geben. Für Notfallsituationen (wie Asthma, Fieberkrampf) machen wir bei Vorliegen einer ärztlichen Bescheinigung eine Ausnahme. Am Anfang des Krippenjahres erhalten alle neuen Eltern ein Informationsblatt zum Infektionsschutzgesetz ausgehändigt. Bei Infektionskrankheiten kann ein Kind erst dann wiederkommen, wenn ein ärztliches Attest vorliegt.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein Grundpfeiler unserer Krippenarbeit. Wir wissen, dass Eltern ihr Kind am besten kennen und eine enge Bindung an ihr Kind haben. Daher wünschen wir uns ein partnerschaftliches und vertrauensvolles Miteinander auf der Basis gegenseitigen Verständnisses und bemühen uns darum. Diese enge Zusammenarbeit ist die Grundlage für eine gelingende pädagogische Arbeit und dient dem Wohl des Kindes. Je mehr wir über ein Kind von den Eltern erfahren, desto besser können wir auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes eingehen. Da sich unsere Eltern aktiv an der Eingewöhnungszeit ihres Kindes beteiligen, sind sie von Anfang an über unseren Tageslauf und unsere pädagogische Arbeit in der Krippe informiert. In regelmäßigen Gesprächen pflegen wir den gegenseitigen Kontakt. Hierzu gehören auch ein kurzer täglicher Austausch während des Bringens und Abholens sowie die Entwicklungsgespräche über die Feststellung der Entwicklungsfortschritte des Kindes, über die wir uns gemeinsam freuen. Zum gegenseitigen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern bieten wir verschiedene Elternveranstaltungen an (Elternabende, Elternnachmittage). Die Eltern erhalten Informationen zu bestimmten Themen und zu ihren Kindern. Im jährlich gewählten Elternbeirat haben unsere Eltern Gelegenheit zur aktiven Mitgestaltung. Einige Feste im Jahreslauf werden von unseren Eltern durch ihre Teilnahme und ggf. Hilfe bei der Vorbereitung, z. B. bei dem Laternen basteln, unterstützt. Unser Team ist immer offen für Anregungen, Kritik und Verbesserungsvorschläge. Wir freuen uns über positive Rückmeldungen.

Die Zusammenarbeit im Gruppenteam

Die Mitarbeiterinnen der Krippengruppe integrieren auch ihre Praktikantinnen und Praktikanten in ihr Team. Wir legen großen Wert auf eine intensive Zusammenarbeit aller am Erziehungsprozess der Kinder Beteiligten und auf eine gute Verständigung. Wir sind uns unserer Vorbildfunktion gegenüber den Kindern bewusst und berücksichtigen, dass sie unseren Umgangston miteinander nachahmen und Störungen in der Teamatmosphäre spüren würden. Beobachtungen der Kinder und die Reflexion der pädagogischen Arbeit werden täglich und einmal wöchentlich auf unserer Dienstbesprechung ausgetauscht. Durch die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen bilden wir uns weiter, um aktuelle Informationen und Entwicklungen zu erfahren und eine gute Qualität unserer Arbeit zu gewährleisten.

Die Arbeit im Kindergarten

Unser Bild vom Kind

Pädagogisches Handeln erfordert eine bewusste Sichtweise, eine Definition des Menschenbildes, das wir von unseren Kindern haben. Wir sehen das Kind als Individuum: jeder Mensch ist einzigartig. Auf gegenseitige Achtung und Würdigung der Persönlichkeit legen wir großen Wert. Auf dieser Grundlage basiert unsere Arbeit. Nur in einer positiven Atmosphäre, welche von Wertschätzung und Vertrauen getragen ist, kann das Kind motiviert werden und je nach seinen individuellen Kompetenzen und seinem eigenen Tempo Erfahrungen sammeln, Eindrücke gewinnen und Lernschritte vollziehen. Wir gehen dabei von der Annahme aus, dass der Mensch ein gemeinschaftsorientiertes Wesen ist. Es ist interessiert, offen und lernbereit. Seine Entwicklung liegt aber bei ihm selbst mit seiner eigenen inneren Dynamik.

Erziehungsziele

Neben den beschriebenen Erziehungszielen nach Kneipp haben die nachfolgenden Bereiche eine wesentliche Bedeutung für unsere Arbeit:

 

· Soziale und emotionale Kompetenz

 

· Kognitive Fähigkeiten

 

· Sprache und Sprachförderung

Sozial – emotionale Kompetenz

Der Kindergarten hat einen eigenständigen Bildungs- und Erziehungsauftrag, der sich an den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien orientiert. Die emotionale Wärme und Geborgenheit, die das Kind in der Familie erfährt, wirkt sich auf die weitere emotionale und soziale Entwicklung des Kindes aus. Die Kinder entwickeln im Kontakt untereinander und mit den Bezugspersonen die Fähigkeit, sich als Person zu erleben, die eigenen Gefühle wahrzunehmen, zuzulassen und auszudrücken. Sie sollen lernen, mit ihren Gefühlen und Ängsten umzugehen, ihre eigene Meinung zu vertreten und sich mitzuteilen sowie andere Meinungen zu respektieren. Ebenso erlernen die Kinder im Umgang miteinander die Fähigkeit, ihre Beziehung zu anderen Menschen kompetent zu gestalten und sich in andere hineinzufühlen (Emotionale Kompetenz). Soziales Verhalten wird im Laufe des Aufwachsens in der Familie und später in verschiedenen Beziehungsformen erlernt. Im Kindergarten vermitteln Beziehungen zu den erwachsenen Bezugspersonen und zu den anderen Kindern Sicherheit. Dadurch erfährt das Kind bedeutungsvolle Bindungen außerhalb der Familie.

 





 
 
   Letzte Aktualisierung:   04.03.2018
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