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Marie Juchacz-Plakette
Neubau der Krippe Kleine Bärenburg
 



Marie Juchacz-Plakette

Am 26.11.2016 verlieh das Präsidium der Arbeiterwohlfahrt in Anwesenheit des SPD Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel die Marie-Juchacz-Plakette an ihre langjährigen und hochverdienten Mitglieder Petra Grimm-Benne, Erika Lotz, Friedhelm Merkentrup und Horst Moser.

Das langjährige Präsidiumsmitglied Friedhelm Merkentrup, seit Mai 2015 1. Vorsitzender des Kreisverbandes Emden, engagiert sich seit langem in vielfältiger Weise für eine sozial gerechte Gesellschaft. Von 2008 - 2012 war er Revisor auf AWO Bundesebene, 2012 bis 2016 Mitglied im Präsidium der AWO, aktiv im Fachausschuss Verbandspolitik und engagiertes Mitglied im Finanzausschuss des AWO Bundesverbandes.

Sigmar Gabriel hielt vor der Verleihung eine Rede, in der er für den Zusammenhalt der Gesellschaft warb. Für diesen Zusammenhalt sei die AWO seiner Meinung nach unverzichtbar. „Alle Preisträger zeichnen sich durch ihre langjährigen großen Verdienste um unser soziales Gemeinwesen und um die AWO aus“, erklärt der Präsident der Arbeiterwohlfahrt Wilhelm Schmidt.

 



Neubau der Krippe Kleine Bärenburg

Nach einem Beschluss des Rates der Stadt Emden vom 26.06.2013 errichtet die AWO Emden als Bauherr und Träger diese Kinderkrippe mit 2 Gruppen und jeweils 15 Kinder im Alter von 8 Wochen bis zu 3 Jahren. Diese Krippeneinrichtung soll mit max. 10 Kinder je Gruppe als betriebliche Kinderbetreuung geführt werden. Mit den Bauarbeiten in der Hermann-Allmers-Straße 101 in Emden wurde im Dezember 2013 begonnen. Die Eröffnung erfolgt zum 01.10.2014; die Krippe geht mit dem Einzug der Kinder am 06.10.2014 an den Start.

Ein wesentlicher Faktor für die Effektivität und Attraktivität der Betriebskinderkrippe ist das Angebot differenzierter Öffnungszeiten, die passgenau auf die Arbeitszeiten der Sorgeberechtigten abgestellt wird.

Die pädagogische Arbeit richtet sich nach der Lebenssituation und dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes. Die Kinder werden in ihrer Entwicklung unterstützt und individuell in ihrer Selbst-, Sozial- und Lernkompetenz gefördert.

Aufgrund der langen Öffnungszeiten und des evtl. Schichtbetriebes der Eltern wird sehr viel Wert auf eine familienorientierte Arbeit gelegt. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist daher eine wichtige Voraussetzung, denn die Arbeit mit den Kindern kann nur gemeinsam erfolgreich sein.

Aktuell sind alle Krippenplätze belegt; unverbindliche Anmeldungen für die Warteliste sind mit einer kurzen Email an den AWO-Kreisverband unter awokv@awo-emden.de möglich.

Die neue Kinderkrippe der Arbeiterwohlfahrt in Barenburg wurde am Montag, 6. Oktober 2014, eröffnet.

 

Mit der Gesamtplanung für das Grundstück direkt am Altenwohnzentrum verfolgen der AWO Kreisverband Emden und der AWO Bezirksverband Weser-Ems ein generationsübergreifendes Konzept mit dem Ziel einer intensiven Verknüpfung sozialer Arbeit im Stadtteil Barenburg. Während der Gesamtkomplex im Frühjahr 2016 fertig sein soll, geht unter Leitung der AWO Emden die Kinderkrippe „Kleine Bärenburg“ in der Hermann-Allmers-Straße 101 in dem auch optisch beeindruckenden Neubau am Montag, 6. Oktober, mit dem Einzug der Kinder an den Start. Der Name der Krippe ist übrigens in Anlehnung an den Stadtteil Barenburg entstanden, der ins Plattdeutsche übersetzt „Bärenburg“ heißt.

 

Es ist den beteiligten Firmen in Zusammenarbeit mit dem von der AWO Emden beauftragten Architekten Ralph Gerdes in 6 Monaten gelungen, das bis ins Detail kindgerechte Gebäude mit dem großzügigen Außenbereich fast pünktlich fertig zu stellen. Die Kinderkrippe ist auf einer Grundfläche von 405 m² in eingeschossiger Bauweise entstanden. Die Firmen haben gerade in den letzten Wochen, wo tageweise bis zu 25 Handwerker gleichzeitig an der Errichtung beteiligt waren, Enormes vollbracht und teilweise sogar am Wochenende gearbeitet worden, um den 1. Oktober 2014 als Fertigstellungstermin einzuhalten. Dafür sprechen die Projektverantwortlichen bei der AWO Emden, Wilhelm Grix und Klaus Wibben, große Anerkennung aus. Zwar werden in den nächsten Monaten noch kräftig die Bagger für die Altenwohnungen und die Sozialstation rollen; aber auch das wird eine besondere Faszination auf die Kinder ausüben.

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Es wurde großen Wert auf die Schaffung einer möglichst familiären Situation gelegt, damit sich die Kinder in der gesamten Krippe wie in einer normalen Wohnung frei bewegen können, dürfen und auch sollen. Gleichzeitig sorgen die hellen und lichtdurchfluteten Räume für eine angenehme Atmosphäre mit vielen Rückzugsmöglichkeiten. Geborgenheit ist das Grundprinzip der pädagogischen Arbeit in der „Kleinen Bärenburg“ und der Architektur. Dies kommt innen wie außen mit den dreieckförmigen Linien zum Ausdruck. Damit wurden in der Krippe klar gegliederte Strukturen mit vielen Sichtbeziehungen geschaffen. Durchgängige Akustikdecken dämmen den Schall.

 

Es gibt eine elektronische Sicherung der Türen, damit nur befugte Personen die Krippe betreten und die Kinder nicht selbständig die Räumlichkeiten verlassen können. Danach beginnt der großzügige Kinderbereich. Die Ausstattung dieser Räume richtet sich nach den kindlichen Bedürfnissen – wie z.B. die „Winzlingstoiletten“ im Sanitärraum - und ist flexibel und wandelbar gestaltet worden. Eine harmonische Farbgestaltung soll dies unterstützen; außerdem werden die Kinder erst die richtige Farbe einbringen. Der Gruppenraum gibt den Kindern die Möglichkeit, sinnreiche Erfahrungen und Entdeckungen zu machen. Der angrenzende Ruheraum mit seinen individuellen Schlafgelegenheiten mit Podesten, Bettchen und Körbchen ermöglicht es den Kindern, gemäß ihrem Rhythmus zu schlafen.

 

Die in den kommenden Wochen fertiggestellten Außenanlagen als Spiel- und Erlebnisfläche mit einer kompletten Einzäunung und einer Gesamtfläche von 475 m² werden speziell für die Bedürfnisse der Krippenkinder erstellt. Die Gestaltung des Geländes mit mehreren Ebenen lädt zum Verstecken, Erleben von Abenteuern und vielfältigen Bewegungserfahrungen ein.

 

Mit der Kinderkrippe konnten insgesamt 7 Arbeitsplätze neu geschaffen werden. Insgesamt sind fünf Erzieherinnen, eine Küchenkraft und eine Raumpflegerin in der Zwei-Gruppen-Krippe mit jeweils maximal 15 Kindern aktiv. Ab dem kommenden Montag nehmen Melanie Winkler und ihr Team die Kinder im Alter von 3 Monaten bis 3 Jahre in ihre Obhut. Die Krippe ist bereits vollständig belegt und es existiert schon eine kleine Warteliste.

 

Die Kosten für die neue Kinderkrippe waren mit 1,14 Millionen Euro veranschlagt und es ist erfreulich, dass dieser Kostenrahmen eingehalten werden konnte. Auch das ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit.






 
 
   Letzte Aktualisierung:   04.03.2018
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